Die Unbekannte

Ich fahre nach Hause und schaue aus dem Fenster.
Der Tag macht der Nacht platz.
Die untergehende Sonne färbt den Himmel in ein dunkles Orange.
Vereinzelt wird der Himmel von weißen Wolken und goldenen Sternen bestückt.
Bunte Lichter flitzen vorbei.
Der Anblick verleitet zum Träumen.
Ich träume:
Ich liege zwischen zwei Palmen und beobachte, wie die Sonne im Meer versinkt. Auf meiner nackten Haut spüre ich den feinen, von der Sonne aufgeheizten Sand, schmecke die Salzluft.
Fühle mich frei, alleine und doch geborgen.
Ich weiß nicht, was mich dazu bringt, aber ich renne plötzlich den einsamen Strand entlang.
Mein Lauf endet an einer schönen Bucht.
Ganz außer Atem lass ich mich in den warmen Sand sinken. Nach einer Weile komme ich zu Atem, stehe auf und gehe ins Meer hinaus.
Es ist wunderschön, das Salzwasser auf der nackten Haut zu spüren, die Wellen umspielen meinen herhitzen Körper.
Es überkommt mich ein seltsames Verlangen nach Zärtlichkeit und Liebe.
Ich gehe aus dem Wasser, glühe förmlich vor Begierde, als ich plötzlich bemerke, nicht mehr allein zu sein.
Ich sehe eine wunderschöne Frau, sie gleicht einem Engel. Sie kommt auf mich zu, nimmt mich in den Arm und küsst mich voller Leidenschaft.
Sie sagt:
„ Ich will dich in dieser wunderschönen Nacht glücklich machen“.
Sie drückt mich sanft in den weichen Sand. Ihre zarten Hände streicheln meine Brüste.
Ihre Zunge erkundet liebevoll meinen Mund.
Jetzt wandern ihre Hände langsam und zärtlich zu der Innenseite meiner Schenkel.
Ich ziehe ihr das dünne Sommerkleid, unter dem sie vollkommen nackt ist, aus.
Mit vor Erregung zitternden Händen berühre ich ihre Brüste. Sie lässt sich neben mich sinken.
Ich lasse meine Zunge um ihre Brustwarzen kreisen, während meine Hand zu ihren Schenkeln wandert.
Ihr Körper bebt vor Erregung.
Wir lieben uns leidenschaftlich.
Im Hintergrund nehme ich ein Ohrenbetäubendes Kreischen war.
Aus der Traum von Strand und Meer. Von dem zauberhaften Engel.
Die Lautsprecher sagen:“ Bitte alles aussteigen, dieser Zug endet hier.“
Mit leuchtenden Augen und einem Gefühl von Glück und Freude im Herzen, sehe ich noch mal den Engel.
Im Hintergrund die untergehende Sonne am roten Horizont.
Ein Mann rempelt mich an.
Jetzt hat mich die Realität wieder.

Farina