Mein Wandel

Ich weiss nicht warum mir dieses Mädchen so gefällt…? Ich kann meine Gefühle einfach nicht verstehen. Ich will doch nichts von Frauen! Oder vielleicht doch…? Bis jetzt glaubte ich sicher zu sein, nur auf Männer zu stehen. Ich weiss nicht wo mir der Kopf steht.

Ich sollte mich mal vorstellen. Mein Name ist Catrina Montini. Ich bin also selber eine Frau. Ich habe lange rotblonde gelockte Haare, bin 1,70 m gross und schlank. Ich habe grüne Augen.

Warum fühle ich mich auf einmal zu Frauen hingezogen…? In letzter Zeit schaue ich immer mehr nach anderen Frauen, aber nicht so wie ich es normalerweise tun würde. Also schöne Frau und gehe zur Tageordnung über. Ich sehe Frauen an wie ich eigentlich Männer anschauen würde. Ich fühle mich wie zwischen den Stühlen. Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Ob ich will oder nicht, ich muss diesem Gefühl nachgehen. Warum nicht mit diesem Mädchen hier. Ich weiss, sie steht auf Frauen. Sie heisst Govana, hat kurze schwarze Haare, dunkelbraune wunderschöne Augen und ist ein bisschen kleiner als ich. Govana ist sehr lebendig in ihrem ganzen Wesen. Ich bin etwas ruhiger, ich bin 26 Jahre und sie ist 23 Jahre alt. Ich habe noch nie eine mit so einem Charisma gesehen, sie zieht alle sofort in ihren Bahn. Ihre Augen machen einen verrückt. Ob Govana bemerkt hat wie sie mir gefällt? Ich weiss es nicht. Aber ich werde es gleich wissen. Govana kommt auf mich zu. Was soll ich jetzt bloss machen?

„Hallo!“ sagt sie nur und es ist wie Musik.
„Hast du Lust mit mir in der Mittagspause zum Italiener an der Ecke zu gehen?“, fragt mich dieses Märchenhafte Wesen. Und ob ich will. Alleine mit dieser Frau, schöne und Horror Vorstellung zugleich! Ich muss jetzt aber antworten.
„ Ja, sehr gern.“, habe wirklich ich das gerade gesagt? Ich kenne mich nicht mehr wieder. Ich habe nur ein grosses Chaos in meinem Kopf. Jetzt haben wir 10 Uhr, Mittagspause ist um 13 Uhr. Also in drei Stunden bin ich mit ihr alleine. Ich freue mich schon sehr darauf. Warum eigentlich? Ich freue mich so als würde ich mit meinem Traummann ausgehen. Was geht mit mir ab? Werde ich verrückt oder bin ich nicht mehr normal, was man unter normal auch verstehen mag.

Immer noch eine Stunde bis zur Mittagspause. Ich zähle jede Sekunde. Mein Gott, ich kann mich doch nicht in eine Frau verliebt haben!? Das darf einfach nicht Wahr sein! Aber warum eigentlich nicht? Was wäre so schlimm daran? Ich kann keine Antwort auf diese Fragen finden. Ich sollte wieder was Arbeiten.
Ich sehe alle fünf Minuten auf die Uhr…… Endlich, noch fünf Minuten. Sie kommt schon auf mich zu. Fast schwebt Govana. Es komm mir wie ein Traum vor. Alles fängt an in mir zu gribbeln um so näher sie kommt.
Ich hole meine Jacke, weg sind wir. Wir gehen einfach ganz still neben einander her. Auf einmal unterbricht Govana die Stille:
„Ich will Dich was fragen, du musst mir nicht antworten, wenn du nicht willst!“
„Frag nur!“, erwidere ich.
„Ich habe das Gefühl, dass du deine Gefühle für Frauen ganz langsam entdeckst. Deshalb wollte ich mit dir alleine sein. Es müssen nicht gleich alle wissen. Also sage mir ob es stimmt?“
Was soll ich darauf sagen, sie hat recht, denke ich. Ich weiss gar nichts mehr. Das sage ihr jetzt: „Wenn ich ehrlich bin. ich weiss es nicht. Ich bin einfach nur durcheinander. Ich fühle mich zu Frauen hingezogen. Aber ich kann es nicht verstehen.“
„Ich habe es mir schon gedacht!“, ist ihre Antwort.
„Du bist auch durcheinander! Ich sehe es dir an. Am Anfang ging es mir auch so. Ich war damals 16 Jahre, als ich es zum ersten Mal gespürt habe. Ich war mit einem Mann zusammen, wir haben uns geliebt. Mir war klar, dass etwas falsch ist, wüsste aber nicht was. Bis ich verstanden habe das ich lesbisch bin. Ich habe damals den Jungen für eine Frau verlassen. Er hat es bis heute nicht verstanden. Er würde sehr gern wieder mit mir zusammen sein. Ich kann aber nicht! Ich bin kalt, wenn Männer mich berühren und wenn Frauen mich berühren, werde ich verrückt. Mit der Zeit musste ich lernen damit zu leben nur Frauen zu wollen.“
„Ich kann es nicht!“, im Moment jedenfalls.
„Doch du kannst, nicht sofort, aber mit der Zeit!“ Sie glaubt wirklich was Sie da sagt. Ich kann nicht glauben was ich da höre!
Endlich, wir stehen vor dem Italiener. Nichts wie hinsetzen! Wir gehen rein, es ist nicht sehr voll. Nur ein paar Tische sind besetzt. Wir suchen uns einen schönen Tisch am Fenster aus. Kaum sitzen wir, kommt die Bedienung auf uns zu und bringt die Speisekarte.
Govana fängt wieder an: „Ich weiss wie du dich fühlst.“ Was sie nicht sagt!
„Ich habe das alles hinter mir! Und ich weiss, dass du in mich verliebt bist und sage jetzt nicht es ist nicht wahr. Damit lügst du!“
Was soll ich darauf nur sagen?
„ Ja und nein!“
„ Was heisst das? Du bist in mich verliebt willst es aber nicht wahr haben?“
„ Wie du meinst?“
„ Ich meine nicht nur ich weiss es das es so ist! „
Ja sie hat recht. Aber was will sie von mir? Ich würde sie am fragen!
„ Ich bin in Dich verliebt! Seid ich dich das erste Mal gesehen habe. Und als ich spürte dass es dir genau so geht, nur dass du es noch nicht wahr habe willst, wollte ich mit dir reden.“
Ich fasse es nicht. Govana ist in mich verliebt? Mein märchenhaftes Wesen ist in mich verliebt? Ich muss mich verhört haben! Warum soll eine Frau wie sie sich ausgerechnet in mich verliebt haben?!
„Ja, du kannst mir ruhig glauben!“
Kann sie Gedanken lesen?
„Ja kann ich!“, sag sie mir eiskalt. Na das kann ja heiter werden.
„Du kannst also Gedanken lesen?“, frage ich ungläubig.
„Ja, solange ich denken kann! Aber ich lasse es keinen merken, wenn ich es nicht will.“
„Und warum lässt du es mich merken?“
„Weil du dich in einem Kampf befindest! Und ich kann nicht mehr sehen wie du dich selber so fertig machst. Ich wollte zuerst nicht, aber jetzt verliere ich die Geduld! Lass es zu. Wenn du es nicht versucht, machst es dich kaputt!“
Warum muss dieses Mädchen nur so verdammt recht haben!?
„Ich habe Angst, wovor weiss ich nicht!“
„Vor dem Unbekannten!“
„Lass uns mal bestellen!“
Ich winke die Bedingung zu uns. Ich will eine Pizza mit Thunfisch.
„Ich hätte gern eine Pizza mit Thunfisch und du?“
„Für mich eine Pizza Magaretta bitte!“
Die Bedienung schreibt alles auf und geht von dannen!

„Die Bedienung, was hält du von ihr?“ Was soll diese Frage jetzt?
„Sag es einfach, ich erkläre dir dann warum!“
„Ich finde sie attraktiv!“
„Denkst du, dass sie Lesbisch ist?“
„Ich weiss es nicht. Woher soll ich das wissen?“
„Sie ist eine Lesbe, ihr eigenes Verhalten hat es mir verraten! Ich sage dir sie ist eine Lesbe. Und das weiss ich nicht nur, weil ich ihr Gedanken lesen kann. Ich spüre es auch.“
„Ich weiss nicht, aber sie wirkt wie eine Lesbe.“
„Ganz genau! Ich kenne sie ehrlich gesagt vom sehen! Ich habe sie vor paar Tagen in einer Lesben Bar gesehen. Als wir rein kamen habe ich ihre Blicke gespürt. Sie dachte nur, wow nicht schlecht die zwei!“
„Es ist bestimmt anstrengend Gedanken lesen zu können?“
„Nein, ich finde es eigentlich ganz lustig! Vor allem wenn ich die Gedanken von Männern lese, die wissen, dass ich lesbisch bin. Zum Beispiel: Was ist so eine schöne Frau nur Lesbe! Ich würde ihr gern zeigen wie es richtig geht. Usw. … usw. Da könnte ich mich jedes Mal kaputt lachen. Aber ich muss mich zusammen nehmen. Ich mache auch kein Geheimnis aus meiner Neigung. Warum auch? Ich bin was ich bin! Und du bist auch was du bist!“
Ich bin nicht lesbisch! Was grinst sie so blöd?
„Rede dir nur weiter ein, dass du nicht lesbisch bist! Vielleicht glaubst du es dann!! Ich finde es wirklich lustig wie du versuchst dir was vorzumachen. Dabei ist es so offensichtlich, dass du eine Lesbe bist.“
Endlich die Pizza, ich habe schon Hunger. Wir haben jetzt 13:20 Uhr, um 14 Uhr ist die Pause vorbei. Die Pizza ist gut! Ich liebe Thunfisch.
„Nicht nur den!“
Könnte sie jetzt mal aufhören.

„Werde ich, wenn du zu deinen Gefühlen stehst!“
„Was du nicht sagst. Als ob das so einfach ist wie … wie, ach ich weiss nicht was!“
„Ich weiss, dass es nicht einfach ist, aber du kommst nicht drum herum.“
„Ich weiß, aber ich kann es nicht von heute auf morgen!“
„Das weiß ich. Trotzdem musst du es nehmen wie es ist. Sonst, wie schon gesagt, du gehst daran kaputt!“
„Ich gehe schon daran kaputt, weil es nicht in den Kopf will warum ich jetzt auf einmal auf Frauen stehen soll! Nein das kann einfach nicht wahr sein!“
„ Warum nicht? Was ist so schlimm daran? Eine Frau zu lieben ist nicht viel anders als mit einem Mann. Du hast, ganz krass gesagt, keinen kleinen Mann mehr zwischen deinen Beinen!“
„Was sonst?“
„Ein paar zarte Hände oder auch einen Vibrator wie du willst. Lecken kann ich auch gut. Komm doch nach der Arbeit mit zu mir. Ich würde sehr gern mit dir schlafen.“
„Geht du immer so ran?“
„Nur wenn ich total verknallt bin, wie in dich!“
Ich habe meine Pizza fertig gegessen. Ich denke wir sollten so langsam bezahlen. Wir haben viertel vor zwei. Sie winkt die Bedienung her. Govana zahlt die Rechnung für uns beide. Das ist ja auch das Mindeste. Wir stehen auf und gehen zurück.
„Du schuldest mir noch eine Antwort!“
„Ich weiß nicht. Es geht mir zu schnell!“
„Hast du Angst?“
„Ja!“
„Brauchst du nicht!“
„Ich weiss, ich habe trotzdem Angst!“
„Das ist natürlich! Wir haben um 18:30 Uhr Feierabend. Bis dahin kannst du es dir überlegen.“
Endlich wir sind wieder auf der Arbeit angekommen. Sie geht wieder an ihren Arbeitsplatz und ich wieder an meinen. Ich kann es mir überlegen, sie hat gut reden! Ich bin so durcheinander, dass ich nicht mehr weiß wer ich bin! Geschweige wo ich hin gehöre! Ach ich werde mich auf meine Arbeit konzentrieren, da habe ich mehr davon.

Scheiße, schon haben wir 17 Uhr. Warum rennt die Uhr auf einmal so?! Zur Mittagpause hin verging die Zeit so langsam und ausgerechnet jetzt rennt mir auf einmal die Zeit davon! Ich habe meine Quantum an Arbeit erledigt, aber was sage ich Govana? Ich weiß immer noch nicht was ich will! Nein! Ich will nicht oder will ich doch? Verdammt ich weiß gar nichts mehr! Mein Kopf ist so voll, dass er kurz davor ist zu platzen. Was soll ich nur machen? Ich will und will nicht! Ja, ich weiß es ist nicht zu verstehen. Ich verstehe es ja selber nicht!!!
Jetzt haben wir Feierabend. Und schon kommt sie auf mich zu. Meine Kehle ist auf einmal wie zugeschnürt. Fast kann ich nicht mehr atmen. Umso näher sie mir kommt um so nervöse werde ich. Wieso eigentlich?! Was hat diese Frau nur? Hat sie mich verhext, oder werde ich langsam verrückt?! Oder bin ich vielleicht schon verrückt?! Ich fühle mich, als hätte man mich in zwei Teile gehackt oder besser gesagt, hin und her gerissen. Es ist wirklich ein Scheiß Gefühl. Vor allem meine Seele fühlt sich an als wären es zwei Teile.
Sie steht vor mir und grinst mich an und fragt ganz frech:
„Na hast du es dir überlegt? Kommst du heute Abend mit zu mir?“
„Ich weiss es immer noch nicht!“
„Wartet jemand auf dich?“
„Nein!“
„Also sei doch spontan! Wir können auch nur quatschen. Ich koche uns was oder wir kochen gemeinsam und machen uns einen schönen Weiberabend. Es wird nichts passieren was du nicht willst!“
„Es klingt nicht schlecht was du sagst, aber….“
„Nichts aber!“, fällt sie mir ins Wort. „Ich werde nichts tun! Es wird nichts passieren, was nicht passieren soll! Du hast mein Wort darauf!“
„Also gut du hast gewonnen. Ich komme mit zu dir. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust schon nach Hause zu gehen. Ich habe heute sowieso nichts vor.“
Also hole ich meine Jacke und meine Tasche und weg sind wir. Sie wohnt nicht weit weg vom Büro. Nur zwei Straßen weiter.

Wir gehen nur ganz still neben einander her. Mir ist auch nicht zum reden zumute. Mein Kopf kann nicht mehr aufnehmen. Mir ist alles zu viel! Ich kann mich mehr. Diese Ruhe hilft mir vielleicht mich wieder zu finden und zusammeln. Govana weiss es auch, dass ich jetzt Ruhe brauche.
Wir stehen vor ihrem Haus. Es ist eines von diesen langweiligen und anonymen Hochhäusern. Wo man sich alleine und verlassen vorkommt.
„Im wievielten Stock wohnst du?“, unterbreche ich die auf einmal die Stille.
„Im zehnten Stock.“
„Also müssen wir mit dem Aufzug fahren! Auch das noch!“
„Hast du Platzangst?“
„Ja leider!“
„Sag mir wenn es nicht mehr geht!“
„Ist schon gut. Ich habe sie ganz gut im Griff, wenn der Aufzug nicht so voll wird geht’s!“ Und schon sind wir im Aufzug.
„Soll ich dich ablenken?“
„Und wie?“ Govana kommt immer näher auf mich zu. Mir ist heiß und kalt.
„Na so!“
Sie steht ganz nah vor meinem Gesicht. Auf einmal küsst sie mich. Ich erwidere ihren Kuss. Mein Gott sie kann sehr gut küssen. Dieser Kuss geht mich durch und durch. Sie streichelt mir ganz sanft durch meinen rotblonden Lockenkopf. Ich habe mein Arme um sie gelegt. Irgendwie habe ich es automatisch getan. Es ist wunderschön sie in meinen Armen zuhalten. Küssen kann sie wirklich ziemlich gut, es ist viel besser als mit einem Mann, auch wenn es kein grosser Unterschied ist. Mein ganzer Körper prickelt unter ihrem zärtlichen und leidenschaftlichen Kuss. Oh Govana was machst du nur mit mir?
Schade, dieser blöde Aufzug ist stehen geblieben. Ich muss sie wohl oder übel los lassen. Auch wenn ich es nicht will. Also gehen wir in den endlos erscheinenden Korridor. Ich kann es kaum noch abwarten in ihrer Wohnung zu sein. Der Kuss hat Lust auf mehr gemacht. Mädel, Mädel, du bist ein süsses kleines Biest!
„Danke!“, entgegnet Govana. Sie hat schon wieder mein Gedanken gelesen.
„Fast hätte ich vergessen, dass du Gedanken lesen kannst. Kannst du es immer oder nur, wenn du dich darauf konzentrierst?“, will ich wissen.
„Nur wenn ich mich darauf konzentriere!“ Gut zu wissen!
„Also hast du dich eben konzentriert?“
„Ja! Ich wollte wissen was du nach diesem Kuss denkst! Ich habe gespürt, dass es dir gefällt, aber ich wollte es genau wissen.“
„Und jetzt bist du sicher?“
„Ja!“
Endlich sind wir vor ihrem Appartement. Ihr Schlüssel klackt ins Schloss. Kaum hat sie die Tür auf ist sie auch schon wieder von innen zu. Ich stemme sie sanft an Tür und küsse sie wieder.
Bin ich es die so was tut? Oder stehe ich daneben und schaue einer anderen Frau zu? Ich wundere mich über mich selbst. Sie hat mich hypnotisiert. Ich bin wie im Rauch. Als hätte ich mir gerade eine Pille gegeben. Nur ist dies hier das schönste was mir je in meinem Leben passiert ist. Ich werde immer mutiger, ich streichle sie überall. Ihren wunderschönen Körper. So langsam ziehen wir uns aus. Ihre und meine Jacke liegen auf den Boden. Govana haucht mir ist Ohr: „Komm lass uns ins Schlafzimmer gehen.“ Sie löst sich von meiner Umarmung und nimmt mich an der Hand um mich in ihr Schlafzimmer zu führen.
So viel zum Thema wir kochen und quatschen! Ich koche, aber nur aus großer Leidenschaft zu dieser Frau. So viel Leidenschaft hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie für einen Mann.
In ihrem Schafzimmer geht es weiter. Ganz langsam ziehen wir uns gegenseitig aus. Sie hat wirklich einen schönen Körper. Wir legen uns auf ihr Bett. Sie hat ein Doppelbett, also haben wir viel Platz.
Es ist nur schön sie zu berühren und von ihr berührt zu werden. Sie weiss ganz genau was sie zu tun hat. Govana bringt mich von einem Orgasmus zum nächsten. Ich fand es auch schön mit Männern zu schlafen, aber was ich hier erlebe übertrieft einfach alles.
Ich weiß nicht wie oft wir miteinander geschlafen haben. Ich habe aufgehört zu zählen. Und nun liegt sie in meinen Armen und ist eingeschlafen. Wie süß sie da liegt. Ganz an mich geschmiegt. Ich bin also doch eine Lesbe. Denn ich will von keinem Mann mehr angefasst werden. Ich liebe diese Frau mehr, als ich mir vorstellen kann. Hätte mir jemand bis vor, sagen wir, noch einem halben Jahr gesagt ich liebe Frauen, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Und jetzt liege ich mit diesem süßen Etwas eng umschlugen im Bett und bin so glücklich wie noch nie in meinem ganzen Leben. Ich fang ehrlich gesagt erst jetzt wirklich zu leben an!!

Katja